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"Freie Ateliers und Werkstätten Ehrenbürgstraße e.V." in München-Neuaubing

Erste Bestrebungen zu einer Vereinsgründung gehen auf das Jahr 1988 zurück. Damals hatte sich schon einmal eine Gruppe von Mietern des Geländes zusammengesetzt, um eine gemeinsame Organisationsstruktur zu schaffen. Als Ergebnis dieser Initiative blieb die seit damals fast jedes Jahr stattfindende Atelier- und Werkstattausstellung. Angesichts der nun von allen Seiten heranrückenden Bebauung, dem Gewerbegebiet im Süden, der Autobahnumgehung München-West und den Gerüchten über den Abriss der Gebäude, haben die Anwohner Ende 2007 gemeinsam beschlossen, einen Verein zu gründen.

Unser Verein will den Erhalt des Gebäudeensembles an der Ehrenbürgstraße und die weitere Nutzung für Ateliers und kleine Handwerksbetriebe erreichen.

Das Gebäudeensemble ist ein sichtbarer Teil der deutschen NS-Vergangenheit und kann so - fast in Form einer Zeitreise - lebendiges Erinnern möglich machen.

Die Bausubstanz ist durchaus renovierungsfähig, da diese Gebäude, auch wenn sie oft als Baracken bezeichnet werden, in Vollziegelbauweise erstellt wurden. Viele Details wie Eingangstüren, Fenster, Fensterläden und Bretterdielenböden sind noch im Originalzustand von damals erhalten. Aus diesen Gründen sind momentane Aktivitäten des Vereins einerseits die Erhaltung der Gebäude und des Geländes durch Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten in Eigeninitiative (Dach  und Dachrinnen, Baumpflegearbeiten, Wegeinstandsetzung, Müllentsorgung,und vieles mehr), andererseits die Beschäftigung mit der Geschichte des Ortes, u.a. in Kommunikation mit der Denkmalschutzbehörde und dem Stadtarchiv München.

Der Verein ist ebenfalls bemüht um eine bewußte Wahrnehmung des Geländes im lokalen Umfeld der Stadtteile Aubing, Neuaubing und Freiham. Jährlich werden Interessierte herzlich  gern zu den 3-tägig stattfindenden Werkstatt- und Ateliertagen im Sommer (Juni/Juli) empfangen. Unter dem Motto "offen für alle" finden Führungen, Workshops und kleine Konzerte statt, die Kultur, Kinder und Geschichte spielerisch verbinden. Einblicke in Räumlichkeiten und Arbeitsweisen der verschiedenen Gewerke und Kunstrichtungen werden gern im Gespräch vertieft und schaffen neue Verbindungen für ein positives Miteinander. Die genauen Termine und das jeweilige Programm sind unter
aktuelles zu finden.

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